Enfants terribles & Satansbrut

Lexikon | aus FALTER 38/12 vom 19.09.2012

Das Slash-Filmfestival stellt seine dritte Ausgabe ins Zeichen monströser Liebe

Als Slash-Fiction werden Erzählungen bezeichnet, mit denen Fans den Figuren ihrer Lieblingsfernsehserien oder -buchreihen homosexuelle Beziehungen zueinander andichten. Slash ist ein Produkt der Hingabe: zur fiktionalen Welt und zu ihren Figuren - Kirk und Spock, Starsky und Hutch -, deren geheimstes Begehren der Fan zu verwirklichen versucht.

Als Liebesarbeit hat sich auch das Slash-Filmfestival in den letzten beiden Jahren etabliert: Seit 2010 füllt das Festival die lange bestehende Leerstelle in der Wiener Kinolandschaft, was Genrekino zwischen Horror und Dada-Komödie angeht. Und das Team um Kurator und Kritiker Markus Keuschnigg tut das auf eine Weise, die sich beispielsweise abhebt vom Geschäftsmodell des thematisch verwandten Fantasy-Film-Fests, das jeden Sommer durch Deutschlands Städte tourt.

"Monster Love“ lautet die Losung dieser dritten Ausgabe von Slash. Das passt nicht schlecht auf eine Programmierung,


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