Steiermark

Kunst kommt zur Sache

Lexikon | aus FALTER 38/12 vom 19.09.2012

Das Festival steirischer herbst deutet heuer Kunst politisch. Und zwar ganz konkret

Der "herbst“ wird zum Grenzgänger. Unter dem Brecht-Motto "Die Wahrheit ist konkret“ lotet das Festival 2012 die politische Potenz von Kunst aus. Und damit auch ihre Relevanz angesichts arabischer Revolutionen und Konterrevolutionen, kollabierender Staatshaushalte und Existenz- oder Sinnkrisen in Kunst und Kultur. Während der ersten sieben Tage geht das Marathon-Camp "Truth is concrete“ der Frage nach, was Kunst kann: 150 Künstler und Aktivisten bringen 170 Stunden permanentes Programm, bei dem die Grenzen zwischen künstlerischen und politischen Strategien und Aktivismen verschwimmen (mehr dazu auf S. ?).

Gewohnt ungewöhnlich, aber ungewohnt politisch präsentiert sich auch das Programm der folgenden Wochen: Public Movement aus Israel zeigt mit "Rebranding European Muslims“ Kunst als PR-Projekt, und die koreanisch-amerikanische Regisseurin Young Jean Lee stellt in ihrer "Untitled Feminist Show“


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