Warum wir der SPÖ dankbar sein müssen

Meinung | Kommentar: Florian Klenk | aus FALTER 38/12 vom 19.09.2012

Durch ihre Mithilfe bei der Demontage des U-Ausschusses helfen die Roten, strukturelle Defizite zu erkennen

Sage noch einer, dieser U-Ausschuss berge keine Überraschungen in sich. Er hat sogar einen Rücktritt zur Folge. Zurückgetreten sind aber nicht Stephan Petzner oder Werner Amon, gegen die die Justiz ermittelt, sondern: Gabriela Moser, jene besonnene Sachpolitikerin, die den Buwog-Skandal schon vor zehn Jahren roch und deshalb auch diesen Korruptions-U-Ausschuss leitet. Ihr wurde de facto Hochverrat vorgeworfen, weil sie den Kanzler in der Inseratenaffäre laden wollte (siehe dazu Armin Thurnher, Seite 5). Moser ist nun uneitel genug, um die Sache vor ihre Person zu stellen. Josef Cap und Konsorten haben wohl mit allem gerechnet, aber nicht damit.

Mosers beharrliche Vorsitzführung war ein Angriff auf unser System des Gebens und Nehmens. Das wird nicht nur von der Regierung (Geben), sondern auch vom Boulevard (Nehmen) streng geahndet. Der erfolgreiche Vernichtungsschlag der Regierungsparteien


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