"Die europäische Krisenstrategie ist Selbstmord“

Politik | Gespräch: Sebastian Meyer | aus FALTER 38/12 vom 19.09.2012

Der linke Vordenker Noam Chomsky erklärt, warum er die USA für mörderisch und Europa für suizidgefährdet hält

Noam Chomsky gilt als Vater der modernen Linguistik, Universalgelehrter und engagierter politischer Aktivist. Das britische Prospect Magazine kürte ihn 2005 sogar zum wichtigsten Intellektuellen der Welt. Trotz seiner inzwischen 83 Jahre scheint sein Tatendrang keine Grenzen zu kennen. In seinem Büro am Massachusetts Institute of Technology in Boston türmen sich aktuelle Bücher zu Fragen der Globalisierung, Philosophie und Linguistik, täglich beantwortet er stundenlang Anfragen und Mails, die ihn aus der ganzen Welt erreichen. Als wir ihn zum Interview bitten, schickt Chomsky dann auch prompt eine freundliche Mail-Antwort mit den Worten: "Danke für die Einladung.“

Falter: Herr Chomsky, Sie mischen sich seit mehr als 50 Jahren immer wieder in politische Diskussionen ein und gelten als einer der prominentesten Kritiker der US-Politik. Haben Sie nie darüber nachgedacht,

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