Ich schreibe mir jetzt mein Leben zurück

Politik | Rezension: Sibylle Hamann | aus FALTER 38/12 vom 19.09.2012

Wenn prominente Frauen zu sexuellen Fantasieobjekten werden: Bettina Wulff, Karina Sarkissova und ihre Biografien

Im Leben Prominenter gibt es Momente, in denen die Öffentlichkeit Besitzansprüche anmeldet. Wildfremde Menschen haben eine Meinung zu höchstpersönlichen Bereichen wie Essgewohnheiten und Freizeitgestaltung. Bei Frauen, attraktiven zumal, schließen diese Besitzansprüche beinahe immer Körper und Sexualität mit ein. Was sie wohl schon alles gemacht hat, mit wem? Wie es wohl wäre mit der? Und könnte sie nicht ein bisserl mehr Busen zeigen, damit man es sich besser vorstellen kann?

Manche Frauen meinen, diesen Mechanismus kontrollieren zu können: Man wirft dem Publikum zur Appetitanregung ein paar Häppchen zu, steigert so die Popularität und sagt rechtzeitig Stopp. Karina Sarkissova etwa, Jurorin bei der "Großen Chance“, ließ sich für Penthouse fotografieren, dann gab sie einem Biografen Einblick in ihr Intimleben ("Ich bin bisexuell“). Doch noch ehe das Buch auf


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