Nachgetragen  Journal mehr oder weniger bedeutender urbaner Begebenheiten

Politik | aus FALTER 38/12 vom 19.09.2012

Weil es nicht wurscht ist, wenn Menschen um Wasser betteln müssen

Nina Horaczek

Die Kombination aus Wahljahr und Wirtschaftskrise wirkt sich selten positiv auf das Budget der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit mit ärmeren Ländern aus.

Weil diese Mischung bei der Erstellung des Bundesbudgets 2013 droht, haben 42 Organisationen von Ärzte ohne Grenzen über Care, Fairtrade, die Katholische Frauenbewegung bis zu World Vision nun eine Kampagne gestartet, die verhindern soll, dass die österreichischen Gelder für die Entwicklungshilfe gekürzt werden sollen.

Geworben wird mit Slogans wie "mir wurscht, wenn Menschen um Wasser betteln müssen“ und "mir wurscht, wenn 3000 Kinder verhungern“, die darauf aufmerksam machen sollen, dass ein reiches Land wie Österreich die moralische Verpflichtung hat, von Armut betroffene Menschen zu unterstützen.

Viel zu kürzen gibt es beim österreichischen EZA-Budget ohnehin nicht. Im Jahr 2011 investierte Österreich nur 0,27 Prozent des Bruttoinlandsprodukts

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