Hauptsache, es brennt

Feuilleton | aus FALTER 38/12 vom 19.09.2012

Mit dem Album "Superluminal“ zementieren die Sofa Surfers ihren Ruf als leiwandstes Bandkollektiv Wiens

Porträt: Sebastian Fasthuber

Der Montagvormittag der ersten Schulwoche ist kein idealer Zeitpunkt, um Interviews zu geben - nicht, wenn man Kinder im schulpflichtigen Alter hat. Zu Beginn des Falter-Gesprächs mit den Sofa Surfers ist denn auch nur eine Hälfte der Band anwesend, Markus Kienzl (Bass) und Wolfgang Frisch (Gitarre). Elektronik-Wizard Wolfgang Schlögl steckt noch in der Schule fest, Schlagzeuger Michael Holzgruber im Stau.

Man könnte es so sehen: Die Sofa Surfers sind, wiewohl seit der Gründung ihrer eigenen Plattenfirma Monoscope vor einigen Jahren ihr eigener Boss, nicht unbedingt Chefs im Planen und Checken. Oder auch so: 25 Minuten später sind dann eh alle vier da, und am Ende ist sich wieder alles irgendwie ausgegangen.

So oder so ist das Ständig-auf-dem-Sprung-Sein ein gutes Bild für diese Formation von 40-Jährigen, die sich zwischen Büroarbeit, familiären


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