Neue Platten  Kurz besprochen: ein Grizzlybär auf den Spuren der Beach Boys, Latin Groove, Afro Beat et cetera

Feuilleton | aus FALTER 38/12 vom 19.09.2012

Pop 

Grizzly Bear: Shields Die New Yorker Band um Daniel Rossen und Chris Taylor gilt seit ihrem letzten Album, der pastoralen Folkpop-Sinfonie "Veckatimest“, als Beach Boys für den Hipster von heute. Für "Shields“, das nach kurzer Kunstpause entstanden ist, hat das Quartett erstmals gemeinsam Stücke geschrieben. Das hat nicht geschadet, klingen diese doch weniger verzärtelt und dafür direkter, satter. An der melodischen und harmonischen Raffinesse sowie am gefinkelten Songaufbau hat das zum Glück nichts geändert. Insofern bleibt der Beach-Boys-Vergleich gültig. (Warp) sf

Kumbia Queers: Pecados Tropicales Kumbia Queers sind sechs Punkmusikerinnen aus Argentinien und Mexiko, die 2007 lustig gelaunt beschlossen haben, lieber Cumbia zu machen. Ihren Stil nennen sie "Tropipunk“. Das klingt ein bisschen nach Gogol Bordello auf Südamerikanisch, funktioniert aber überraschend gut, denn bei aller Energie fahren die Kumbia Queers nicht mit der Punk-Dampfwalze drüber, sondern stellen


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