Ohren auf  Sammelkritik: drei bemerkenswerte Popneuerscheinungen aus Österreich

Ob legal oder illegal - versuch’s doch mal!

Feuilleton | aus FALTER 38/12 vom 19.09.2012

Als Gitarrist und Produzent mischt Chrono Popp seit rund 30 Jahren in der Wiener Musikszene mit. Seine aktuelle Kapelle heißt Chrono Popp & The Sorry Babies, mit "Sex the Nation“ (Monkey) legt sie ein kurzweiliges Debüt vor. Das Metier der unter anderem mit drei Bläsern besetzten Mini-Bigband ist augenzwinkernde Unterhaltungsmusik, die Easy Listening, Softpop, Ska und Funk in der schweißfrei-eleganten Version gefällig eint. Andreas Karner - bekannt als Teil der Brüder Poulard aus Hermes Phettbergs "Nette Leit Show“ - singt dazu eigenwillige Texte, einmal deutsch, einmal englisch, mal deutsch-englisch: "Egal, ob legal oder illegal - am besten ist’s, du versuchst es mal! Ob im Seniorenheim oder im Karneval: Es klappt im Grunde beinah überall!“ Das hat was. Nur der Titel ist eine glatte Lüge: Die Sorry Babies wollen keinen Sex, die wollen nur ein bisschen flirten.

Weit körperlicher geht es auf "Jugend“ (Earcandy) von Binder & Krieglstein aus der Steiermark zu. Stand der Vorgänger


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