Der Klub aus dem Big Bang

Stadtleben | Museumsbesuch: Johann Skocek | aus FALTER 38/12 vom 19.09.2012

Rapid zeigt im Museum und in der Europa League sein Kämpfergesicht

Der interessanteste Rapidler der vergangenen 110 Jahre steht vor dem Stadion. Er trägt Anzug, die Hände in den Taschen, der steife Hemdkragen würgt den Hals. Sein Blick ist auf ein Fußballspiel gerichtet, und die Gesichtszüge verraten eine gesunde seelische Grundspannung. Den rechten Fuß im Einserhammerl hat Dionys Schönecker lässig auf einen Fußball gestützt. Er schaut aus wie eine dieser alten Lederwuchteln, die sich auf nassem Gras zu Kanonenkugeln verwandeln. Doch er ist aus Bronze, wie der ganze Mann. Schönecker, der den "Wiener Arbeitersportklub“ zu Beginn des vorigen Jahrhunderts in "Rapid“ umtaufte, ist eine Statue. Nebenan stellen sich Rapid-Fans an den Kassen des Hanappi-Stadions an. Für Tickets für die Euro-League-Matches gegen Rosenborg Trondheim (20.9.), Bayer Leverkusen (25.10.) und Metalist Kharkiv (6.12.).

Neben den Kassen geht es zum Rapideum, dort stellt der Verein seine Geschichte seit


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