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Stadtleben | Testbericht: Florian Klenk | aus FALTER 38/12 vom 19.09.2012

ÖBB-Züge werden immer schneller. Da hat man mehr Zeit, die neue Ticket-App zu verfluchen

Wer im tadellos sanierten Westbahnhof die Rolltreppe hinunterfährt, der sieht einen Pappständer. Beinahe schüchtern wird hier eine Sensation angekündigt: Noch heuer wird die Westbahn über eine neue Trasse geführt. 25 Minuten braucht ein Pendler dann nach St. Pölten. Wer da noch im SUV über der Westautobahn rast, ist selber schuld - St. Pölten und Umgebung werden ein Teil von Wien.

Die ÖBB investieren unser Steuergeld also nicht nur in sinnlose Swap-Papiere, Ablösen für geschasste Manager und Faymann-Inserate, sondern auch in die Zukunft. Kundenumfragen attestieren der Bahn steigende Beliebtheit. Kein Wunder, dass Frank Stronach den Konzern kaufen will.

Doch was nützen 20 Minuten Zeitersparnis, wenn die ÖBB den Kunden die gewonnene Zeit am Fahrkartenschalter stehlen? Vor allem in Kleinbahnhöfen steht man gut und gerne zehn Minuten und mehr murrend in der Schlange. Anders als bei der privaten


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