Berliner Wurst mit Schnauze

Stadtleben | Gerichtsbericht: Nina Kaltenbrunner | aus FALTER 38/12 vom 19.09.2012

Ein Berliner Fleischwolfopfer feiert in Wien Jubiläum und Premiere: die Currywurst

An der WurstBotschaft am Donaukanal werden gerade andächtig die letzten Reste vom Feste verspeist: Berliner Currywurst, konkret "Spandauer“, mit oder ohne Haut, eigens vom legendären Erzeuger Maximilian - "det Orijinal“ - importiert, um den Geburtstag des Superstars deutscher Kulinarik entsprechend zu feiern.

Es war im September 1949, als Herta Heuwer an ihrem Imbissstand in Berlin-Charlottenburg eine Currywurst mit ihrer eigens kreierten Soße (sag niemals Tunke zu ihr!) aus Tomatenmark, Currypulver und anderen Zutaten servierte. "Chillup“ nannte sie ihre Kreation und die Erfolgsgeschichte der Currywurst nahm ihren Lauf.

Tradition und ewiger Genuss

An dem Haus, in dem sich Herta Heuwers Imbissbude und später -halle befand, Kantstraße 101, erinnert noch heute eine Gedenktafel an die Großtat: "Ihre Idee ist Tradition und ewiger Genuss!“, steht darauf geschrieben. Konkret betrachtet war ihre Tat die


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