Ist Nicht-Bio gleich Bio? Zwei Forscher erklären, warum das Unsinn ist


Fragen: Armin Thurnher
Bioherbst 12 | aus FALTER 39/12 vom 26.09.2012

Eine Studie der kalifornischen Universität Stanford sorgte vor wenigen Wochen für Wirbel in der Presse. Sie griff in vielem zu kurz. Ein Gespräch mit den Wissenschaftlern Alberta Velimirov und Thomas Lindenthal

Der Spiegel, die Süddeutsche, der ORF - alle waren sich einig: Biolebensmittel sind nicht gesünder als konventionell erzeugte. Die US-Uni Stanford hatte eine Studie vorgelegt, die kritiklos wiedergegeben und hämisch kommentiert wurde. Wir haben nachgefragt.

Falter: Ein kürzlich erschienener Report sagt, Biolebensmittel seien so gesund wie konventionelle - was haben die Forscher da genau untersucht?

Lindenthal: Die Forscherinnen der Stanford University Medical School haben Ergebnisse von ausgewählten Studien, die in international begutachteten Zeitschriften bereits veröffentlicht worden waren, ausgewertet und sich dabei die Frage gestellt: Sind Bioprodukte gesünder im Vergleich zu konventionellen Produkten? Dabei haben sie die Nährstoffgehalte sowie Rückstände von Pestiziden

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