Ganz schön bio: immer korrekt gekleidet

Bioherbst 12 | Bericht: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 39/12 vom 26.09.2012

Wer beim Essen auf Bioqualität achtet, könnte das auch bei Kleidung tun. Die ist mittlerweile nicht nur gut, sondern auch modisch

Natürlich ist es einigermaßen absurd, bei Kleidung einerseits auf Nachhaltigkeit zu setzen und andererseits den ganzen Modezirkus mitzumachen; also zweimal im Jahr eine neue Kollektion vorzustellen und bei den Leuten Begehrlichkeiten zu wecken. Allerdings wird es wohl niemanden geben, der sich ein hochpreisiges, modisches Kleidungsstück zulegt, um es nach einem halben Jahr in die Kleidersammlung zu geben. Gute Mode, das konnte man in den letzten Jahren beobachten, hat nicht mehr die Halbwertszeit von wenigen Monaten. Was wirklich gut ist (und gut passt), das trägt man, bis es einer oder einem vom Leib fällt. Im Idealfall findet man auch noch jemanden, der es dann reparieren kann.

Was ebenfalls schon viele Konsumentinnen und Konsumenten festgestellt haben: lieber keinen Quatsch mehr kaufen, keine Billigprodukte zweifelhaften Ursprungs, sondern gute Qualität.


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