Einmal selbst auf der Flucht sein: Die "Lange Woche der Flucht“ wirbt um Verständnis für Asylwerber

Lexikon | aus FALTER 39/12 vom 26.09.2012

Wie fühlt es sich an, als Asylwerber einem Fremdenpolizisten gegenüberzustehen? Wer sind diese Leute eigentlich, die zu uns kommen in der Hoffnung, hier bleiben zu können? Solche und andere Fragen stellt sich die erste "Lange Woche der Flucht“, die Ärzte ohne Grenzen gemeinsam mit befreundeten Organisationen wie dem UN-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR, dem Verein Hemayat und dem Integrationshaus veranstaltet. Bis 7. Oktober soll Interessierten das Thema "Flucht und Verfolgung“ nahegebracht werden. Es ist ein Problem, das viele betrifft: 2011 befanden sich laut UNHCR weltweit etwa 42,5 Millionen Menschen auf der Flucht. Hauptstück der Veranstaltungswoche ist eine großes Zelt im Resselpark, in dem eine interaktive Ausstellung vom Leben auf der Flucht erzählen und von der Arbeit der Organisation in den großen Flüchtlingslagern der Welt. Wie versorgt man tausende Menschen in einem Lager mit sauberem Wasser?

Damit das Thema Flucht nicht nur verbal behandelt wird, stehen auch Koch-


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