"Ich hasse Amstetten!“

Lexikon | aus FALTER 39/12 vom 26.09.2012

Der Kabarettist Alf Poier über das langweilige Künstlerleben und sein neues Programm

Alf Poier ist wieder da. Der 45-jährige Humor-Anarchist, Dada-Philosoph und Ex-Songcontest-Teilnehmer hat sich als Kabarettist rar gemacht; zuletzt ist er hauptsächlich mit seinem Musikprogramm "This isn’t it“ aufgetreten. Jetzt hat Poiers sechstes Soloprogramm "Backstage“ Premiere.

Falter: In letzter Zeit ist es etwas ruhiger um Sie geworden. Was war los?

Alf Poier: Mit der Band habe ich eh gespielt. Aber es stimmt schon: Meine letzte Kabarettvorstellung war im April 2011 in Zürich - und danach bin ich ein bissl in ein Loch gefallen. Nach 17 Jahren auf Tournee habe ich nicht so recht gewusst, wie es weitergehen soll. Ich hab den Erfolg gehabt, den ich wollte. Ich hab die Reisen gemacht, die ich machen wollte. Ich hab die Frauen gehabt, die ich haben wollte. Da denkt man sich: Was jetzt? Und wenn du auf einmal um elf Uhr Vormittag das erste Cola Whisky trinkst, schreckst du dich schon: Ui, was ist


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