"Ich habe es geschafft“

Politik | aus FALTER 39/12 vom 26.09.2012

Aurica Grecu ließ ihre Kinder in Moldau zurück, um in Österreich zu putzen und fremde Kinder zu hüten. Einer ihrer Arbeitgeber war der ORF-Journalist Ed Moschitz. Aus ihrer Begegnung entstand der Film "Mama Illegal“

Gespräch: Sibylle Hamann

In dem Dorf, in dem Aurica Grecu wohnt, ist der Strom ausgefallen. Das kann ein paar Stunden oder ein paar Tage dauern, und ohne Strom funktionieren weder Festnetztelefon noch Skype. Das Gespräch gerät so zu einem kleinen Test migrantischen Alltags-Know-hows: Eine Putzfrauenkollegin verrät uns die Nummer eines Telefondiskonters, der Mobilminuten in die Republik Moldau um 14 Cent vermittelt. Wir reden über Lautsprecher. Die Rückkoppelungen in der Leitung kriegt Regisseur Ed Moschitz in den Griff, indem er den Hörer mit Klopapier umwickelt, fest aufs Telefon drückt und das ganze Paket in der Luft hält.

Falter: Frau Grecu, es ist nicht so einfach, mit Moldau zu telefonieren. Wie haben Sie eigentlich jahrelang mit Ihren Kindern kommuniziert?

Aurica


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