" Als Omi werde ich das nicht mehr machen“

Feuilleton | Interview: Wolfgang Kralicek Gerhard Stöger | aus FALTER 39/12 vom 26.09.2012

Die Schauspielerin Maria Bill über Hippies und Drogen, über ihr Comeback als Sängerin - und das relative Hemd

Auf dem Fahrrad, mit dem Maria Bill zum Interview ins Café Jelinek gekommen ist, befindet sich ein Kindersitz. Obwohl Sohn Tany inzwischen 24 Jahre alt ist, wurde er nie abmontiert. "Das ist die beste Diebstahlsicherung“, erklärt Bill.

Die Schweizerin ist eine der beliebtesten Theaterschauspielerinnen Wiens. Anlass für das Falter-Gespräch war aber ein anderer: Soeben wurde Bills lange vergriffenes Debütalbum von 1983 als "Anniversary Edition“ mit Bonusmaterial wiederveröffentlicht, und der Kurzzeit-Austropop-Star geht mit diesen Liedern noch einmal auf Tournee.

Falter: Frau Bill, wir möchten Sie bitten, ein Rätsel zu lösen. Seit 29 Jahren fragen wir uns nun schon: Was ist ein "relatives Hemd“?

Maria Bill: Das ist leicht! Angenommen, man besitzt nur drei Hemden und alle drei sind schmutzig, dann ist eines davon gerade noch das sauberste. Dieses Hemd ist das relative


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