Gemeindebaustrandlokal

Stadtleben | Lokalkritik: Florian Holzer | aus FALTER 39/12 vom 26.09.2012

Ein neues Wirtshaus wagt sich ins kulinarische Brachland

Schlechte Voraussetzungen: mit der U6 bis Endstation; außerdem ist das neue "Wirtshaus am Wasserpark“ ein verbliebener, frustrierender Rumpf aus einer gastronomischen Konstruktion, die Anfang des Jahres gestrickt wurde und Gutes verhieß.

Da expandierte dank Investor das kleine, feine, franko-önophile Aubergine nämlich um die Steirer Stub’n in der Wiedner Hauptstraße und eben ein bisher nicht weiter bemerkenswertes Gasthaus im Paul-Speiser-Hof unweit der oberen Alten Donau. Das Konstrukt zerbrach bald, Aubergine und Steirer Stub’n blieben auf der Strecke.

Was blieb, war der Investor und das Gemeindebau-Wirtshaus in Floridsdorf. Das jetzt, eigentlich zu spät, endlich aufmachte. Insgesamt also geeignet, um eine negative Grundstimmung in einem zu erzeugen.

Aber was soll man sagen: Das Wirtshaus am Wasserpark ist großartig. Allein der Platz. Der Paul-Speiser-Hof ist einer der wirklich schönen alten Gemeindebauten, weniger wehrhaft,


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