Zwei Stunden Schlaf sollen genügen

Wissensdurst | Sandra Schieder | aus FALTER 40/12 vom 03.10.2012

Jeder Mensch verbringt etwa vier Monate pro Jahr schlafend im Bett. Ein Drittel unserer Lebenszeit. Ein bisserl viel, eigentlich. Ein bewusst umgestellter Schlafrythmus soll es ermöglichen, mit nur zwei Stunden Schlaf täglich auszukommen. Georg Plaz (21) hat einen Selbstversuch gewagt und seine Erfahrungen in einem Blog festgehalten.

Ist die Zeit für Schlaf verlorene Zeit, die man sinnvoller nutzen könnte? Viele Studierende werden diese Frage - vor allem in der stressigen Lern- und Prüfungsphase zu Semesterschluss - bejahen. So wie Georg Plaz: Der 21-Jährige studiert Informatik und Philosophie an der Universität Wien und hat seine Ferien genutzt, um einen Selbstversuch zu starten. In seinem Onlinetagebuch berichtet er, wie er seinen Alltag als so genannter "polyphasischer Schläfer“ gemeistert hat. Das heißt: mehr oder weniger gemeistert hat. Nach einer rund 14-tägigen Eingewöhnungsphase soll es nach dieser Methode möglich sein, mit nur zwei Stunden Schlaf täglich auszukommen.


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