Bierernstes Business

Lebensdurst | Manuel Köllner | aus FALTER 40/12 vom 03.10.2012

Bierdurst, Nachtleben und die Spontanität von Studierenden ist eine geschäftsträchtige Kombination. Das Unternehmen bierher.at macht sich alle drei Faktoren zu Nutze. Ein Geschäftsbericht.

Spätabends, ein nackter Busen. Christoph Geisler (er)starrt. Eine nackte junge Frau hat ihm soeben die Türe geöffnet. Hinter ihr stehen weitere junge, nackte Menschen und lachen. Jemand hält ihm einen Geldschein entgegen. Wenige Minuten zuvor hatte sich Geisler noch in eine blaue Plastikkiste von Kühlschrankgröße gebeugt, die im Laderaum eines gelben Kleintransporters steht. Er zog zwei Sechserträger Bier hervor und machte sich auf den Weg zu jener Wohnung, in der die Nackten eine Party feiern. Damit verdient er sein Geld. Nicht mit dem Feiern, sondern mit dem Bierbringen. Er liefert gekühltes Bier, wenn die Geschäfte Feierabend machen - und die Kunden durstig werden. Wenn Wiens Studenten feiern - ob nackt oder nicht - ist das gut für Geisler und sein Unternehmen bierher at. Studierende


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