Mit Blaulicht durch die Nacht

Lebensdurst | Yvonne Widler | aus FALTER 40/12 vom 03.10.2012

Viele Studenten arbeiten neben dem Studium freiwillig als Rettungssanitäter. Ein Job mit Sinn, aber auch ein Job, der belasten kann. DURST war eine Nacht mit einem Rettungsteam unterwegs.

Ein kalter verregneter Septemberabend, 19 Uhr. Im Aufenthaltsraum der Station Favoriten sitzt die weiß gekleidete 50-jährige Angelika Buchinger inmitten von jungen rot-uniformierten Männern. Es herrscht beinahe Wohnzimmeratmosphäre, als plötzlich ein Signal ertönt. Alle blicken zu dem Leuchtbalken über der Türe. "NEF, Einsatz!“ Blitzschnell laufen wir die Stiegen hinunter in die Garage. NEF, das Notarzteinsatzfahrzeug, steht für uns bereit. Ronald Packert von der Wiener Rettung und ich nehmen hinten im Wagen Platz, die Ärztin und ein Rettungssanitäter sitzen vorne. Mit Blaulicht düsen wir los.

Buchinger zückt sofort das so genannte toughbook, eine Art Laptop, wo die wichtigsten Informationen über den aktuellen Einsatz festgehalten werden. "Ältere Dame, Schmerzen in der Brust, Blutzuckerwert


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