Der Turnusarzt

Durstlöscher | Sandra Schieder | aus FALTER 40/12 vom 03.10.2012

Alexander Vojcsik wollte schon als Kind Arzt werden und beendete vor knapp einem Jahr seine Turnusausbildung - eine anstrengende Zeit mit vielen Nachtdiensten im Krankenhaus.

Jeder, der Arzt werden will, muss nach seinem Studium als Turnusarzt hackeln. Die Kernarbeitszeit dauert von 8 bis 13 Uhr, dazu kommen 25-Stunden-Dienste. Übermüdung zählt nicht. "Die Aufgabe eines Mediziners ist es, rund um die Uhr für den Menschen da zu sein“, erklärt der 35-jährige Alexander Vojcsik, mittlerweile in Ausbildung zum Facharzt für Unfallchirurgie.

Gerade die Nacht ist für den Lernprozess eines Arztes in Ausbildung entscheidend, denn sie ist von Akutfällen geprägt. "Als Turnusarzt übernimmt man in der Nacht große Verantwortung, weil man der zuständige Arzt ist, der den Patienten als Erster zu versorgen hat“, sagt Alexander. Ein Turnusarzt arbeitet an der Front des Geschehens im Emergency Room und muss die Nerven behalten. Ein Fach- oder Oberarzt steht aber immer beratend zur Seite.

Alexander


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