Film  Neu im Kino

"Messner“, ein Porträt aus schulpsychologischer Sicht

Falter : Woche | aus FALTER 40/12 vom 03.10.2012

Auf dem Plakat zum Film wächst Reinhold Messner ein Berg aus dem Kopf. Das soll wohl Sinnbild einer Symbiose sein. Wie es bei dem seit Jahrzehnten populärsten Alpinisten so weit kommen konnte, versucht Andreas Nickel in seiner Dokumentation zu ergründen. "Messner“ ist ein klassischer Porträtfilm, der, angefüttert mit Interviews mit Geschwistern und Weggefährten, den Werdegang Messners vor allem aus schulpsychologischer Sicht zu erklären versucht. "Ich bin durch die Enge von oben zu meiner rebellischen Haltung gekommen“, heißt es zu Beginn, und dieses Streben vollzieht der Film chronologisch nach. Doch Messner, der diesen Film führt, ist stets zwei Schritte voraus. Da muss wohl noch einmal jemand wie Werner Herzog kommen, der mit seinem exzellenten "Gasherbrum - Der leuchtende Berg“ Messner auf Augenhöhe begegnete, was nicht vielen gelang. MICHAEL PEKLER

Ab Fr in den Kinos


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