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Falter & Meinung | Klaus Nüchtern | aus FALTER 40/12 vom 03.10.2012

Diese Ausgabe steht unter dem Motto "klotzen statt kleckern“. Das betrifft zunächst die große Serviceoffensive zum Studienbeginn. Ingrid Brodnig betätigt sich als Ratgeberin und Trostspenderin. Zum einen will sie aus der grassierenden Bildungshysterie ein wenig die Luft rauslassen. Es ist nämlich durchaus nicht so, dass mit dem Ergattern eines Platzes in der richtigen Kinderkrippe der Karriereplan bis zum Berufseintritt und darüber hinaus vorgezeichnet ist. Man kann sogar das Studium wechseln! Zum anderen wird Brodnig - dabei unterstützt von Katharina Seidler, Christoph Heshmatpour und Christopher Wurmdobler - in dieser und den nächsten Wochen als Wien-Scout für all jene fungieren, die in Sachen Stadtbenutzung noch nicht ganz den Durchblick haben (S. 38 ff.).

Mit einem sechsseitigen Schwerpunkt kann das Feuilleton nicht konkurrieren, aber vier Seiten zum Neuen Wienerlied sind auch nicht unschmal. Zahlreiche Cafés und Wirtshäuser wurden aufgesucht, weit über ein Dutzend Protagonistinnen und Protagonisten der Szene wurden befragt, um der schon seit einiger Zeit boomenden Szene gerecht zu werden. Ein würdiger Anlass für eine bizarr späte Premiere: Gerhard Stöger und ich haben unsere erste gemeinsame Geschichte geschrieben. Weitere mögen folgen, die Gründung eines Wienerlied-Duos freilich wird unterbleiben. Versprochen!

Und weil der Fisch am Kopf zu klotzen beginnt, bietet Armin Thurnher unserem Predigtdiener Hermes Phettberg nicht nur ein Ständchen, sondern gleich eine Ode dar (S. 44). Hermes wird 60, und wir gratulieren!


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