"Boah!“

Politik | Bericht: Wolfgang Zwander | aus FALTER 40/12 vom 03.10.2012

Frank Stronach ist autoritär, unabhängig und gegen das Establishment - in Österreich kommt das an

Und dann erschien Bill Clinton in Ebreichsdorf. "Frank“, sagte der ehemalige US-Präsident in einer Grußbotschaft, "Frank, ich bin stolz, dich zu kennen!“

Kurz bevor Frank Stronach die Bühne im Magna Racino betrat, ließ er noch diesen Wahlkampfspot durch die Arena hallen. Nicht nur Bill Clinton drückte Stronach auf der Leinwand die Hand. Auch Larry King bedankte sich. Der CNN-Kultmoderator gratulierte seinem Frank, der mit "Magna so viel für die Welt gemacht hat“.

Und dann trat er auf die Bühne. 1500 Gäste warteten auf "den Mann, der die Freunderlwirtschaft in Österreich abschaffen will“, wie es durch den Lautsprecher tönte. Applaus brandete auf.

Frank Stronach, 80, ist eine unheimliche, faszinierende Figur in der österreichischen Innenpolitik. Wären heute Nationalratswahlen, der Milliardär würde sechs Prozent der Wählerstimmen absahnen und damit ohne Probleme ins Parlament


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