Stronachs Hinterbänklerin

Politik | Porträt: Benedikt Narodoslawsky | aus FALTER 40/12 vom 03.10.2012

Elisabeth Kaufmann-Bruckberger war Jörg Haiders Jüngerin, nun sucht sie ihr Heil bei einem alten Milliardär. Die Geschichte einer Überläuferin

Donnerstagmittag in der Orangerie von Schloss Schönbrunn: Elisabeth Kaufmann-Bruckberger sieht von ganz hinten zu, wie der Milliardär Frank Stronach seine neue Partei aus der Taufe hebt. "Team Stronach“ heißt die neue Bewegung. Kaufmann-Bruckberger ist seit August mit dabei, aber am Podium war kein Platz für das Team-Mitglied mit der Louis-Vuitton-Tasche. Sie sagt: "Ich stehe immer gerne hinten, da kann man alles ganz gut beobachten.“

Kaufmann-Bruckberger ist die erste Abgeordnete, die direkt vom BZÖ ins Lager des Austrokanadiers gewechselt ist. Sie erzählt, Stronach sei auf sie zugekommen, nachdem er ihre Arbeit im Parlament beobachtet habe. Fünf Wochen habe sie überlegt. Dann habe sie Stronachs Kolumne über die fehlende Pensionssicherung in der Kronen Zeitung gelesen. "Das war genau meine Politik“, sagt sie.

Im Interview auf Puls4


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