Der heilige Schein

Politik | Bericht: Christoph Heshmatpour | aus FALTER 40/12 vom 03.10.2012

Ein neues Buch enthüllt, wer das kirchliche Wirken wirklich finanziert

Christoph Baumgarten war über die offizielle Reaktion dann doch überrascht. "Ich hätte nicht gedacht, dass die römisch-katholische Kirche Werbung für unser Buch macht“, sagt er mit einem recht zufriedenen Gesichtsausdruck. Vor einigen Tagen ist es erschienen, unter dem Titel "Gottes Werk und unser Beitrag“ beschäftigen sich Baumgarten und der deutsche Autor Carsten Frerk mit der Finanzierung der katholischen Kirche in Österreich. Das Ergebnis: "80 Prozent des kirchlichen Apparats“, sagt Baumgarten, seien öffentlich finanziert. Eine Feststellung, die die Bischofskonferenz dazu veranlasste, am Wochenende vor der Präsentation des Buchs eine Homepage online zu stellen, die diese Aussage widerlegen soll. "PR-technisch hat uns das wohl einfach nur mehr Aufmerksamkeit gebracht“, meint Baumgarten.

3,8 Milliarden Steuergeld

Die "Finanzgebarung der katholischen Kirche“ wurde nun also öffentlich gemacht. Zum überwiegenden


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