Nachgetragen  

Politik | aus FALTER 40/12 vom 03.10.2012

Journal mehr oder weniger bedeutender urbaner Begebenheiten

Wien sucht nach den homosexuellen Opfern der Nationalsozialisten

Nina Horaczek

Schwule und Lesben, die von den Nazis aufgrund ihrer sexuellen Orientierung verfolgt und ermordet worden waren, sind bis heute die am wenigsten erforschte Opfergruppe - es gibt nicht einmal seriöse Zahlen, wie viele Homosexuelle im Hitler-Regime umgebracht worden sind.

Vergangene Woche präsentierten Andreas Brunner und Hannes Sulzenbacher von QWien, dem Wiener Zentrum für schwul/lesbische Kultur und Geschichte, im Rathaus das Projekt "Namentliche Erfassung der homosexuellen und transgender Opfer des Nationalsozialismus in Wien“, bei dem in den kommenden eineinhalb Jahren in Akten der Gestapo und des Wiener Landesgerichts nach Opfern geforscht werden soll.

Die Lebensgeschichten dieser Opfer sollen in diesem Projekt dokumentiert werden, aber nur anonymisiert. "Eine Offenlegung der Namen würde gegen das Archivgesetz verstoßen“, sagt Sulzenbacher, "und

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