Wienerlieder

Feuilleton | Szene-Porträt: Klaus Nüchtern, Gerhard Stöger | aus FALTER 40/12 vom 03.10.2012

Das Wienerlied treibt neue Blüten, die auch einmal nach Liedermachertum, Hip-Hop oder Jazz riechen dürfen. Das Festival "Wien im Rosenstolz“ präsentiert die Szene in all ihrer Vielfalt

Früher hätt’s des ois ned gebn: ein Rapper, der bei einem Wienerliedfestival auftritt; ein Popfest, bei dem tausende Zuhörer mit Wienerliedern bei Laune gehalten werden; Jazzer, die sich in Heurigenhymnen austoben, und eine klassisch ausgebildete Sängerin, die den traditionellen Wiener Gesangsstil des Dudelns pflegt, wenn sie nicht gerade Schubertlieder interpretiert. Heute gibt es all das - und allerlei mehr.

Beim Wienerlied-Festival "Wien im Rosenstolz“ werden den ganzen Oktober hindurch Dutzende Acts im Theater am Spittelberg auftreten, darunter so unterschiedliche Musiker wie die Heurigenlegende Karl Girk und der Liedermacherschelm Der Nino aus Wien, die Chansonsängerin Erika Pluhar und der Rapper Skero.

Skero? Der mit "Kabinenparty“? Genau der. "Hip-Hop und Wienerlied haben natürlich nicht


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