In einer Ecke mit Bono und Sting: das neue Album des Wiener Popelektronikers B. Fleischmann

Feuilleton | Musikkritik: Sebastian Fasthuber | aus FALTER 40/12 vom 03.10.2012

Bernhard Fleischmann ist als freundlicher Popelektroniker bekannt. An den luftigen Synthesizerklängen und den Melancholie evozierenden Akkordfolgen, die seine Musik prägen, hat sich seit dem Debütalbum "Pop Loops for Breakfast“ (1999) nichts Wesentliches geändert. Drumherum freilich bleibt alles in Bewegung; von ambientösen Klangmalereien bis zu pointierten Songs ist vieles möglich.

Mit "I’m Not Ready for the Grave Yet“ veröffentlicht der Wiener nun sein erstes Album seit vier Jahren; zwischendurch hatte er mit Auftragsarbeiten für Theater, Film und Fernsehen genug zu tun. Trotz der Pause schließt die neue Platte an den Vorgänger "Angst Is Not a Weltanschauung!“ an. Gut so, war dieses Album für Fleischmann doch in zweierlei Hinsicht ein Durchbruch: Erstmals traute sich der Büchermensch, der einmal wöchentlich in einer Buchhandlung arbeitet, selbst Texte zu schreiben, und er wagte sich damit auch ans Mikrofon.

War "Angst …“ aber noch geprägt von Gaststimmen wie Daniel


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