Die Sache mit den Hipstern

Stadtleben | aus FALTER 40/12 vom 03.10.2012

:: Durch die Hornbrille betrachtet: Das ewige Pochen auf und ironisch-wissende Lächeln über Hipster-Klischees wie eben die berühmte Hornbrille, Unfrisur (sie), Schnauzbart (er) und Stoffbeutel (unisex) nervt. Natürlich haben sich gewisse - und zwar ebendiese! - Styling-Codes in den letzten paar Jahren auch in der Wiener Ausgehszene durchgesetzt. Das Hipster-Phänomen unterscheidet sich aber, außer vielleicht in seiner Hartnäckigkeit, durch nichts von anderen Trends, die kommen, sich per H&M und Internet verbreiten und irgendwann einmal wieder abgelöst werden.

Durch den von dem US-amerikanischen Kulturwissenschaftler Mark Greif herausgegebenen Sammelband "Hipster: Eine transatlantische Diskussion“, der soeben erschienen ist, wurde das Hipstertum jetzt auch auf wissenschaftlicher Ebene gebührend und unterhaltsam verhandelt; nun könnte man also in Bezug auf dieses Thema langsam wieder mit dem Kichern aufhören.

Wo man im Wiener Nachtleben Hipster trifft? Eh überall.

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