Mehr als Popowackeln

Stadtleben | Reportage: Nathalie Grossschädl | aus FALTER 40/12 vom 03.10.2012

Vom Stripclub in den Turnsaal: Poledance ist jetzt Fitnesstrend und die Kurse sind restlos ausgebucht

Die Fassade des Studios im zweiten Bezirk ist unscheinbar. "Polearts“ steht in grünen Buchstaben über dem Eingang, der Name des Instituts. Es ist kurz vor neun Uhr, junge, modisch gekleidete Frauen hetzen durch die Tür - rechtzeitig vor Kursbeginn. Sie streifen ihre Kleider und ihren Schmuck ab, schlüpfen in enge Tops und Hotpants, die langen Haare werden zu Zöpfen gebunden. Gleich geht’s an die Stange, englisch pole.

Zehn Stangen, die vom Boden bis zur Decke reichen, gibt es hier, für jede Poledancerin eine. "Nicht wie in anderen Instituten, wo zu zweit oder dritt an der Stange trainiert wird“, sagt Mona, 30. Sie leitet dieses und noch drei weitere Poledance-Studios in Wien und Niederösterreich. Die dunkelhaarige Frau - ebenfalls in heißen Höschen - weiß, dass ihr Lieblingssport mittlerweile auch in Wien ein Hype ist. Alle Kurse, egal ob morgens oder abends, Arbeitstag oder


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