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Stadtleben | aus FALTER 40/12 vom 03.10.2012

Das Wirtshaus wird ja seit ungefähr fünf Jahren immer wieder neu erfunden, die Zyklen wurden mittlerweile aber so kurz, dass man von einer permanenten Neuerfindung sprechen kann. Meistens handelt es sich um Plattitüden, darauf angelegt, ein möglichst großes Publikum mit möglichst geringem Streuverlust zu erreichen. Manchmal ist aber wirklich Ambition dahinter. Hier etwa:

Floß Ende 2010 präsentierte sich dieses Lokal als stilisiertes Neo-Wirtshaus, das versuchte, Wiener Küche aus regionalen Biozutaten gourmet-mäßig zu interpretieren. Das ging leider überhaupt nicht gut. Man schaltete etwas zurück, jetzt läuft’s super. Gleiche Preise wie das Schilling, ganz andere Qualität.

1., Börsepl. 3, Tel. 01/533 89 58,

Mo-Fr 11-24, Sa 17-24 Uhr, www.flosz.at

Gasthaus Wolf Jürgen Wolf eröffnete Ende des Vorjahres sein wunderschönes Gasthaus. Gekocht wird hier ganz großartig und individuell, Innereien sind ein wichtiges Thema, die Atmosphäre ist erstklassig. Billiger als das Schilling,


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