"Gutmenschen sind mir zu gut“

Literatur | Interview: Laura Ari | aus FALTER 41/12 vom 10.10.2012

Der Reiseschriftsteller Andreas Altmann über sein neues Buch "Gebrauchsanweisung für die Welt“

Andreas Altmann ist Reisereporter. Für Wirbel sorgt er aber nicht mit einem Reisebuch, sondern mit seiner 2011 erschienenen Autobiografie "Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend“. Die Traumata sind niedergeschrieben, jetzt wendet Altmann sich wieder seinem Genre zu.

Falter: Ihr Buch liefert eine Anleitung zum wahren Reisen - was war die Intention dahinter?

Andreas Altmann: Da muss ich sofort lachen, wenn ich "wahres Reisen“ höre. Das gibt’s so wenig wie ewige Wahrheiten. Nun, lassen Sie mich zuerst den wunderbaren, in Wiener Neustadt geborenen Elazar Benyoëtz zitieren: "Ein Mensch kann nicht bescheidener sein, als wenn er nur von sich allein spricht.“ Soll sagen, ich schrieb das auf, was ich für richtig halte, eben meine Wirklichkeit. Wer sich das antun will, soll das Buch lesen. Die Intention? Na, immer dieselbe: ein passabel


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