Streit ums Urheberrecht: Welche Alternativen gibt es zum Status quo?

Literatur | aus FALTER 41/12 vom 10.10.2012

Creative Commons Damit kann man dem klassischen Urheberrecht ausweichen: Die Creative Commons sind Lizenzverträge, bei denen der Urheber festlegen kann, zu welchen Konditionen sein Werk kopiert werden darf. Blogger oder Buchautoren können präzisieren, ob ihre Texte nur für nichtkommerzielle Zwecke kopiert werden dürfen, ob dabei ihr Name angeführt werden muss und ob das Werk von Dritten adaptiert werden darf. Blogger und Programmierer verwenden oft Creative Commons (zu Deutsch: kreatives Allgemeingut), etwa um gemeinsam Software zu entwickeln und zu verbessern. Es gibt aber längst auch Bücher, die mit CC-Lizenz verlegt wurden.

Fair Use Manchmal ist es in Ordnung, die geistigen Werke einer anderen Person ohne ausdrückliche Genehmigung zu verwenden. Zum Beispiel wenn dies nicht mit böser Absicht passiert, wenn man sich dabei nicht bereichert und dem anderen auch kein Schaden entsteht. In den USA ist dieser "Fair Use“, die faire Verwendung urheberrechtlich geschützten Materials,


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