Härter, schärfer, haltbarer und vielseitiger

Sachbuch | Thomas Vierich | aus FALTER 41/12 vom 10.10.2012

Technikgeschichte: Hans R. Kricheldorf legt eine unkritische Geschichte des technischen Materials des Menschen vor

Von der Bronze zum Eisen über Stahl und Silizium zu Kunstdünger und Polypropylen - der Fortschritt schreitet munter voran. Kunststoffe seien der vorläufige Gipfelpunkt der Entwicklungen unserer Materialien, die zu den Stützen unserer Zivilisation wurden, meint Hans R. Kricheldorf. Dass sie auch Probleme aufwerfen, stört ihn weniger.

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts teilen wir die Frühzeit der Menschheitsgeschichte historisch in Epochen ein, die nach dem modernsten Material benannt werden, das jeweils zur Verfügung stand: Die Bronzezeit löste die Steinzeit ab, und die musste ihrerseits der Eisenzeit weichen.

Die Neugier der Menschen und der technische Fortschritt ermöglichten es ihnen, mit neuen Materialien umzugehen, zum Beispiel Bronze aus Kupfer und Zinn zu legieren oder Eisenerz zu verhütten und daraus irgendwann Stahl zu schmieden. Das jeweils neue Material erwies


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