Das Seriöse, das Erhabene, Sex, Drugs & Rock ’n’ Roll


Sebastian Fasthuber

Sachbuch | aus FALTER 41/12 vom 10.10.2012

Musik: Hartmut Fladt erklärt mit großem Wissen und ein bisschen Witz die Sprache der Musik, von der Klassik bis zum Pop

Musik, das ist eine Binsenweisheit, vermag starke Gefühle zu erzeugen. Der Bogen reicht von totaler Begeisterung bis zu völliger Ablehnung. Woran es oftmals fehlt, sind nachvollziehbare Maßstäbe dafür, warum einem etwas gefällt oder nicht - ja, überhaupt ein Vokabular dafür, was man hört und beim Musikhören empfindet.

Hartmut Fladt will in der Angelegenheit helfen. Denn, auf den Fall des Nichtgefallens bezogen: "Mit Kriterien für ein begründetes Ablehnen, für verständigeres Nichtmögen oder gar Hassen ist alles doch erheblich befriedigender.“

Der Mann, der sich via Buchtitel und ohne Koketterie als "Musikversteher“ zu erkennen gibt, hat eine wöchentliche Radiosendung, in der er anhand von aktuellen Pop-Beispielen erklärt, was Musik mit uns macht und wie die Schreiber, Produzenten und Interpreten das anstellen. Ursprünglich kommt er von der klassischen

  657 Wörter       3 Minuten
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