Musikalische Europäer des 19. Jahrhunderts

Sachbuch | Fritz Trümpi | aus FALTER 41/12 vom 10.10.2012

Oper: 2013 feiern mit Richard Wagner und Giuseppe Verdi zwei Giganten des Genres 200. Geburtstag. Eine Doppelbiografie

Beide wurden 1813 geboren und prägten die Operngeschichte des 19. Jahrhunderts: Giuseppe Verdi und Richard Wagner. Das liefert Stoff für eine Doppelbiografie, zumal das Jubiläumsjahr vor der Tür steht.

Der deutsche Kulturpublizist Eberhard Straub heftete sich an die Spuren der beiden Opernrevolutionäre. Im Falle von Giuseppe Francesco Fortunio Verdi führen sie ins entlegene norditalienische Kleinstädtchen Bussetto, bei Richard Wagner ins urbane Leipzig zurück.

Die weiteren Stationen der beiden sollten sich dann großteils überschneiden, denn sie machten sich zeitig daran, Europas Opernbühnen mit ihren Werken zu erobern. Persönlich haben sich die beiden Komponisten allerdings nie getroffen, obschon sie reichlich Gelegenheit dazu gehabt hätten. Doch wie Straub vermutet, sind sie sich zeitweise bewusst aus dem Weg gegangen.

Verdi hätte zunächst keinen Grund gehabt,


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