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Julia Kospach
Sachbuch | aus FALTER 41/12 vom 10.10.2012

Botanik: Der Schweizer Biologe Ewald Weber singt ein Loblied auf die außergewöhnlichen Fähigkeiten von Pflanzen

Wenn man genauer hinschaut, wird auch Gras zu einem echten Faszinosum. Klar: Ohne Gras kein Fußball, aber ohne Gras auch keine Polenta, kein Brot und keine Sushi, denn auch Mais, Weizen, Roggen und Reis gehören zu den Gräsern. Weltweit sind sie die häufigsten Pflanzen überhaupt. Und der Grashalm macht einiges mit: Viehherden trampeln drüber, Badehandtücher liegen drauf, Maschinen walzen ihn nieder, schwere Winde krümmen ihn. Den Halmen macht das nichts aus. Nach einiger Zeit stellen sie sich einfach wieder auf. Nur wie genau machen sie das?

Die Antwort auf diese und ähnliche Fragen zur wunderbaren Welt erstaunlicher Pflanzenfähigkeiten gibt das famose "Kleine Buch der botanischen Wunder“ des Schweizer Biologen Ewald Weber. Mit den Gräsern zum Beispiel verhält es sich so. In gewissen Abständen verfügen sie über eine Art "Zwischenboden“, den Knoten, der als Verdickung

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