Theater  Kritik

Krisen-Popsongs und Maya-Hieroglyphen-Tänze

Lexikon | aus FALTER 41/12 vom 10.10.2012

Drei Krisenforscher fallen fast ins Finanzloch, tappen in die Globalisierungsfalle, diskutieren in der Meteoritenecke und versuchen sich in der Entschlüsselung der Entstehung der Welt: Gab es einen Urknall oder mehrere Urknüller? Hat Gott das Universum geschaffen, und wie haben die Maya das gesehen? Michael Moore, Stephen Hawking, der Euro und Schrödingers Katze: In der Scifi-Revue "Krisenpalast 2012“ (Regie: Tanja Witzmann) kommen alle vor, es gibt einen Maya-Hieroglyphen-Tanz, Krisen-Popsongs und selbstgemachte Videos. Das Stück besteht vor allem aus Name-Dropping, Theorie-Dropping und einem Witz nach dem anderen; das Ensemble macht das flott und gekonnt. Was davon haften bleibt? Wahrscheinlich nichts. Aber unterhaltsam war es. SARA SCHAUSBERGER

Kosmos Theater, Fr, Sa, Mi, Do 20.00


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