… und was in Venedig "komisch“ war

Lexikon | aus FALTER 41/12 vom 10.10.2012

Von Venedig nach Schönbrunn

Die Pausen von Aufführungen einer großen tragischen Oper mit komischen Szenen zu füllen war eine venezianische Erfindung des frühen 18. Jahrhunderts. Diese "Intermezzi“ gelten als Urform der komischen Oper. Die Arbeit der Wiener Taschenoper ist geprägt von der Auseinandersetzung mit zeitgenössischem Komponieren, und präsentierte sie sich beim Netzwerk freier Musiktheater in Wien. Nachdenken darüber, was Musiktheater heute sein kann, liegt aber durchaus auch im Inszenieren von Stücken aus der Vivaldi-Zeit. Unter der Regie des großen Clowns Jevgenij Sitochin zeigt die Gruppe in Schönbrunn zwei Einakter von Giuseppe Maria Orlandini und Benedetto Marcello. Und zwar in neuer Adaption auf Deutsch. HR

Schloss Schönbrunn, Zeremoniensaal, Premiere Mo 20.00 (bis 24.10.)


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