Kunst  Vernissage

Der Lichtpapst: Dan Flavin im Mumok

Lexikon | aus FALTER 41/12 vom 10.10.2012

Das Heilige und das Profane bilden im Werk von Dan Flavin (1933-1996) eine Einheit. Seine Leuchtstoffröhren erzeugen ein magisches Licht, gehören zum Alltag der Reklame. Als einer der Hauptvertreter der Minimal Art trug Flavin zur Überwindung konventioneller Bildvorstellungen bei. Er selbst nannte die Leuchtstoffröhren seinen "technologischen Fetisch“. Sein Werk ist nun zum ersten Mal in Österreich im Überblick zu sehen. Die Ausstellung umfasst die frühe Entwicklung von den Bildobjekten zu den Leuchtstoffröhren, deren Präsentation speziell auf die Ausstellungsarchitektur abgestimmt wird. Zudem sind Zeichnungen und Grafiken zu sehen, die den Prozess der Werkplanung verdeutlichen. (Siehe dazu auch den Artikel im Falter-Feuilleton.) MD

Mumok, Fr 19.00; bis 3.2.


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