Auf in den Süden!

Lexikon | aus FALTER 41/12 vom 10.10.2012

Steirische Künstler heben ab. Das Ziel ist die europäische Kulturhauptstadt Maribor

Wenn diesen Monat im Rahmen von "Cultural Embassies“ Österreich in Maribor mit einem Schwerpunkt an der Reihe ist, dann sind auch die Steirer gut vertreten. Nicht einmal eine Stunde Autofahrt benötigt man nach Maribor, die Grenzen sind offen, in vielen Köpfen scheinen sie aber nach wie vor zu existieren. Das steirische Institut für Kunst im öffentlichen Raum partizipiert mit dem Projekt "Borderline“, legt seinen Fokus darauf, wie in Europa mit Grenzen, Migration oder Mobilität umgegangen wird. Nicht zuletzt wird auf die "wechselvolle Geschichte“ zwischen Österreich und Slowenien eingegangen. Mit Performances, Installationen, Plakaten, Aktionen oder einer Skulptur in der Drau werden Künstler wie ILA, Gustav Troger oder Vojna den öffentlichen Raum von Maribor bis zum 20.10. unsicher machen.

Dass ein Zeppelin nicht immer die sicherste Art zu reisen ist, weiß man spätestens seit der Hindenburg.


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