Das Geheimnis der Reichen

Politik | Bericht: Kurt Langbein | aus FALTER 41/12 vom 10.10.2012

Ein Bericht der Nationalbank zeigt die ungleiche Vermögensverteilung in Österreich. Das wahre Ausmaß des Wohlstands der Superreichen wird in der Studie geschickt verschwiegen

Reichtum verzerrt den Blick auf die Wirklichkeit. In einer repräsentativen Umfrage der Österreichischen Nationalbank sagten 120 von 2400 befragten "Haushaltsvorständen“, sie würden über ein Vermögen von einer Million Euro oder mehr verfügen. Das sind fünf Prozent.

Hochgerechnet auf Österreich bedeutet das, dass bei rund 190.000 heimischen Haushalten die Millionärsgrenze überschritten wird.

Auf die Frage, wie sie ihr Vermögen im Vergleich zu den übrigen Österreichern einschätzen, antworteten aber so gut wie alle Vertreter der Millionärshaushalte, sie seien gerade einmal "durchschnittlich reich“ oder knapp über dem Durchschnitt. Nur ein einziges Prozent von ihnen schätzte sich realistisch als Angehöriger der reichsten fünf Prozent des Landes ein.

In Österreich zählen sich nur die Allerwenigsten

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