Jedes Gigabyte kostet

Medien | Erklärung: Ingrid Brodnig | aus FALTER 41/12 vom 10.10.2012

Teurere Laptops und Handys: Bei der geplanten Festplattenabgabe geht es um mehr als nur ums Geld

Die 1990er waren goldene Zeiten. Zumindest für Christof Straub und seine Band Papermoon. 120.000 Stück verkaufte das Duo damals von seinem Album "Tell Me a Poem“. Das sind Zahlen, an die heutzutage nahezu kein Musiker mehr herankommt. "Auch wenn man erfolgreich ist, merkt man von Jahr zu Jahr: Man verkauft weniger“, sagt Straub. Auch iTunes oder Konzertgagen können dies nicht ausgleichen.

Im Vorjahr erschien Papermoons neuntes Album "wake!“, das mehr als 7000-mal über den Ladentisch wanderte. Klingt jämmerlich, ist für den angeschlagenen österreichischen Musikmarkt aber eine sehr gute Zahl. In den 90er-Jahren musste man noch 25.000 Stück absetzen, um die Goldene Schallplatte zu bekommen. Heute reichen 10.000 verkaufte CDs.

Die Zeiten haben sich geändert, die Künstler werden zunehmend nervöser. Das merkt man angesichts von Initiativen wie "Kunst hat Recht“, bei der Musiker wie

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