Jurassic Rock

Feuilleton | Porträt: Sebastian Fasthuber | aus FALTER 41/12 vom 10.10.2012

Gekommen, um zu überwältigen: Auf dem neuen Album "The 2nd Law“ stampft die Stadionrockband Muse erneut durch die Musiklandschaft

Das County Devon in Südengland kennt der mündige TV-Konsument als Rosamunde-Pilcher-Drehort. Aus diesem Grund ist es ein beliebtes Ziel von Reisenden im Pensionsalter.

Irgendwann - spätestens dann, wenn die Generation Frequency so weit ist, ihren Lebensabend zu genießen - werden die Busse auch in der beschaulichen Kleinstadt Teignmouth, nahe Exeter, haltmachen, wo sich die Geburtsstätte von Muse befindet: "Zu ihrer Rechten sehen Sie das Matthew-Bellamy-Denkmal!“

Angesichts einer Musiklandschaft, in der junge Musiker kaum noch an die Popularität und Massentauglichkeit von Bands wie U2 anschließen können, werden die sprichwörtlichen Rockdinosaurier vermutlich bald den Weg ihrer Namenspaten gehen - und aussterben. Nur ganz wenige Gruppen haben das Potenzial, sich zu den Dinos von morgen zu entwickeln. Neben The Killers aus Las Vegas gehört auch das


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