Kinderbuch der Stunde

Diese Landschaft leuchtet immer noch

Feuilleton | Isabella Grossmann | aus FALTER 41/12 vom 10.10.2012

Neuseeland ist auf dem Sektor Kinderliteratur ein eher unbeschriebenes Blatt. Aus Anlass der Frankfurter Buchmesse mit Neuseeland als Ehrengast hat der Susanna-Rieder-Verlag sich Esther Glens 1917 erschienenen Buchs "Wir 6 aus Neuseeland“ angenommen, das jetzt in der Übersetzung von Tatjana Kröll vorliegt.

Es ist die Geschichte von zwei Buben und vier Mädchen im Alter zwischen neun und 19 Jahren, die in der Stadt Auckland auf der Nordinsel Neuseelands zu Hause sind. Als ihre Mutter so schwer erkrankt, dass sie zur Behandlung nach England reisen muss, sollen die Geschwister zu den Brüdern der Mutter verschickt werden, die auf der Südinsel Schafe züchten. Keines der Kinder ist von der Vorstellung begeistert, ein ganzes Jahr mit drei unbekannten Onkeln auf dem Land zu verbringen. Schon die Schiffsreise dahin ist ein Graus, und als man endlich bei den Verwandten angekommen ist, wird der erste Abend auch gleich zur mittleren Katastrophe. Und das ist nur der Anfang einer Reihe von spannenden


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