Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Naglergasse: die eigentliche Bäckerstraße


Lokalaugenschein: Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 41/12 vom 10.10.2012

Die Naglergasse hat ja eine spezielle Aura: schmal, Zilk, Vindobona-Grenze, wirkt alles irgendwie. Die Dichte an kulinarisch interessanten Adressen ist jedenfalls enorm: Begonnen bei der Meinl-Weinbar, die ein kleiner, eigener unterirdischer Kosmos im Meinl-Feinkost-Imperium ist, wo unglaubliche Flaschen in den Regalen stehen und noch viel unglaublichere in den versperr-, aber einsehbaren Weinsafes.

Essen kann man da unten aber erstaunlich preiswert, zumindest mittags, da gibt’s den Zweigänger um 9,90 Euro, den Dreigänger um 12,90 Euro, inklusive eines Glases Wein. Erwarten sollte man sich freilich nicht zu viel, gratiniertes Schweinsrückensteak, Fleischpalatschinke, Schulterscherzl, Wurzelfleisch und immer eine Veggie-Alternative.

Kreativpopcorn, Whiskeymenü

Recht neu ist der Popcorner gleich daneben; Sanela Mandzuka bietet hier in einem kleinen Shop 15 Sorten Kreativ-Popcorn an, das sie in Vösendorf aus Biomais, Gewürzen, Aromen und gefriergetrockneten Früchten herstellt. Eine Packung

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