Starke Geschichte(n)

Steiermark | Spurensuche: Hermann Götz | aus FALTER 41/12 vom 10.10.2012

Die Regisseurin Yael Ronen inszeniert in Graz und spürt dem jüdischen Männlichkeitsbild nach

Yael Ronen ist zurzeit eine der gefragtesten Regisseurinnen Israels: Beim Gespräch ist sie unprätentiös und herzlich, sie strahlt Leichtigkeit und Humor aus. Genau so, hört man am Schauspielhaus, wo Ronen mit der Stückentwicklung "Hakoah Wien“ ihr Österreich-Debüt gibt, sei sie auch auf den Proben. In einfacher, klarer Sprache erzählt sie über ihre Arbeit, die in Israel zuletzt einen ernsthaften Skandal provozierte: Für ihr Stück "Third Generation“ hatte Yael Ronen israelische, palästinensische und deutsche Schauspieler auf der Bühne vereint. Yael Ronen legt ihren Finger auf wunde Punkte der israelischen Gegenwart. Ihre aktuelle, für Graz entwickelte Arbeit fokussiert unter anderem auf das in Israels Armee herrschende Bild von Männlichkeit und Stärke. Doch Ronens Theater legt außerdem Verbindungslinien zur Vergangenheit - und damit nach Österreich.

"Die Stärke“ oder "die


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige